Schulprogramm

Das Schulprogramm der Grundschule Hennen wurde in den Schuljahren 2008/09 und 2009/10 neu konzipiert und verfasst. Dies war notwendig geworden, da das Schulprogramm aus dem Jahr 2005 nicht mehr den rechtlichen Vorgaben entsprach. Der Bereich „Schulentwicklung“ fehlte ganz und eine komplizierte inhaltliche Gliederung durch ein Koordinatensystem, das als Leporello gefaltet war, erschwerte seine Handhabung und Ergänzung. Des Weiteren führte diese Darstellungsform zu unnötigen Doppelungen bei der Präsentation der Inhalte. In einer schulinternen Fortbildung im Herbst 2008, die von Mitgliedern des Kompetenzteams moderiert wurde, nahm das Kollegium deshalb eine Standortbestimmung vor und vereinbarte vier Leitziele. Danach wurde in Kleingruppen an deren Umsetzung gearbeitet und ein neues Leitbild entworfen. Bei der Gestaltung unseres neuen Schulprogramms ließen wir uns dann von den nachstehenden Grundsätzen leiten.

Das Schulprogramm soll:

  • übersichtlich gegliedert sein, so dass sich neue Kolleginnen und Kollegen und auch Elter darin problemlos orientieren können und sich schnell einen Überblick über die Arbeit der Schule verschaffen können.
  • keine pädagogischen Abhandlungen und Selbstverständlichkeiten enthalten, da es für Fachleute und interessierte Eltern geschrieben ist, und die Arbeitsvereinbarungen der Schule im Rahmen der gesetzlichenVorschriften darstellt.
  • so kurz wie möglich und so ausführlich wie nötig sein. Nur so kann es ein überschaubares und umsetzbares Arbeitspapier für alle Beschäftigten sein.
  • keine pädagogischen Absichtserklärungen enthalten, die in ihrer Umsetzung vage bleiben, sondern für alle Beschäftigten die verpflichtenden schulinternen Verabredungen aufzeigen, in deren Rahmen jede Lehrerin und jeder Lehrer in pädagogischer Verantwortung handelt.

Im Mai 2010 kündigte sich dann die Qualitätsanalyse an der Grundschule Hennen an. Diese Nachricht hat die Arbeit am Schulprogramm intensiviert und beschleunigt. Manches, was gängige Praxis war, wurde unter diesen Bedingungen schneller verschriftlicht als vorher angedacht war. Innerhalb dieses Prozesses füllten sich die Leitziele mit weiteren Inhalten, aus den ehemals vier entwickelten sich sieben Leitziele.

Die Arbeit am Schulprogramm ist jedoch nie abgeschlossen. Wir haben an verschiedenen Themen weitergearbeitet, wie z. B. dem Erwerb von Methodenkompetenz, unseren Zeugnisformulierungen oder der individuellen Förderung durch Niveaudifferenzierung. Dazu haben wir Fortbildungen besucht, Vereinbarungen getroffen und Konzepte entwickelt und so ist unser Schulprogramm wieder deutlich erweitert worden.

Nun hatte sich die Qualitätsanalyse für 2019 erneut angekündigt und musste aufgrund von Corona allerdings mehrfach verschoben werden. Sie findet allerdings nun im März 2023 statt und unsere Schulprogrammarbeit hat sich und entwickelt sich Jahr für Jahr weiter. So sind, nicht nur im Hinblick auf die anstehende Qualitätsanalyse, wieder viele Dinge weiterentwickelt worden.

Das Thema Digitalisierung, diese Homepage, Schülerparlament und Demokratieentwicklung, ein neues Hausaufgabenkonzept, ein Konzept zur Sprachentwicklung ist und wird entwickelt.

Natürlich evaluieren wir in Konferenzen, Dienstbesprechungen und aufgrund von Feedback unterschiedlichster Art unsere Konzepte und Entwicklungen, so dass diese immer wieder neu angepasst und entsprechend verbessert werden.

Iserlohn im Dezember 2018 – Das Schulleitungsteam

Bei Interesse kann das vollständige Schulprogramm gerne eingesehen werden.